DER EINKLANG DES VIELKLANGS

Hervorgehoben

     Das All, die Erde und alles um und auf ihr ist Schwingung. Dies ist gesicherte Erkenntnis der modernen Physik. „Nichts Neues.“, mag ein Hinduist sagen: „Nada Brahma: Die Welt ist Klang“. Denn schon die fünf- oder zehntausend Jahre alten Heiligen Schriften der Veden sprechen davon, dass die Schöpfung zuerst Klang sei, dessen vielfältigen Schwingungsformen die universelle Ordnung erschaffe.

Auch die alten Griechen hatten noch eine Ahnung von diesem „geordneten All der Schwingungen“, deshalb nannten sie das Universum „Kosmos“ (griechisch = Ordnung). Wie noch der griechische Philosoph Heraklit um 500 v.Chr. wusste: „Alles fließt.“ Weder im Makro- noch im Mikrokosmos gibt es Stillstand. Alles ist in Bewegung. Alles ist Schwingung. Alles ist Energie. Alles ist Licht und Klang.

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DIE MENSCHHEIT IM 21. JAHRHUNDERT

 

I. 1

Die Evolution des Bewusstseins

Der Mensch
 
     Nach abermilliarden Kreisen des Planeten Erde um die Sonne, brachte das Leben in schrittweiser Vorbereitung nach göttlichem Plan endlich den Menschen hervor. Die Evolution des Bewusstseins hatte bis dahin geduldig zuerst die materielle Basis für die die vitalen Reiche der Pflanzen und Tiere geschaffen, um dann das Mental im Menschen zu wecken. Dabei hat der göttliche Plan nichts dem Zufall überlassen. So verwundert es nicht, dass der Körper des Menschen das entsprechungsreiche Abbild der Erdevolution ist:

„Deshalb haben wir auch ca. 70 % Wasser in unserem Körper, genauso wie wir ca. 70 % Wasser auf der Oberfläche unseres Planeten Erde vorfinden. Genauso finden wir auch 1 % Salz in unserem Körper vor, genauso wie auf dem Planeten Erde. Auch Gold oder irgendein anderes Spurenelement finden wir interessanterweise zu gleichen Teilen auf der Erde vor, wie in unserem Körper auch. Das ist Mikrokosmos – Makrokosmos.“ (der Biophysiker Peter Ferreira)

Doch eins ist sicher: Die Evolution des Bewusstseins hat sich nicht wegen des Mentals, wie es sich bis zum heutigen Tag in der Menschheit verwirklicht hat, die milliarden Jahre lange Mühe gemacht. Das Ziel dieser Bewusstseins-Evolution ist zweifellos ein wesentlich höheres als nur die Entwicklung des Verstandes, wie er sich heutzutage in der menschlichen Gesellschaft manifestiert hat. Die „Krone der Schöpfung“ ist noch lange nicht erreicht, denn diese Verstandesebene stellt nur die unterste Sprosse der geistigen Bewusstseinsleiter dar, die ihrer – dem Menschen noch weitestgehend unbekannten mentalen Verwirklichung – erst noch entgegensieht.

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V I S I O N 2 1 – Einleitung

Die Vision von der Neuen Erde

Im Traum sah ich die Erde als einen dunklen Planeten. Da hörte ich eine Stimme sprechen: „Liebe ist ansteckend.“ – und während ich mit diesen Worten langsam ins Wachbewusstsein hinüber glitt – sah ich einzelne Lichtpunkte immer mehr werden, bis die Erde schließlich sonnenhell war. Da wachte ich auf und es war Morgen.

Die Menschheit braucht eine Vision für das 21. Jahrhundert, ein wahrhaft erstrebenswertes Ziel, das die Allgemeinheit begeistert und jeden Einzelnen unmittelbar anspricht. So groß und mächtig müssen die Ziele dieser Vision sein, dass sie jedes Individuum motivieren und im Herzen berühren und dadurch auch die Kraft haben, die äußeren Verhältnisse der Welt zu verändern.

Die Weltrevolution, zu der in logischer Konsequenz der Zusammensturz des materialistischen Systems der Herrschaft des Geldes führen wird, wird die bestehenden Strukturen entweder gewaltsam – mit schlimmsten Auswirkungen für alles Leben auf der Erde – oder mit der friedlichen Macht der besseren Erkenntnis beseitigen. Das ist unsere Wahl: Krieg und Aggression – oder Frieden und Liebe? Das sind die Optionen für die zukünftige Entwicklung der Welt. Zur Installierung neuer, vielleicht noch ungerechterer Kräfte, gibt es nur eine einzige Alternative: eine kollektive Umwendung aus besserer Einsicht jedes Einzelnen.

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Vorwort

Es ist nicht mehr zu leugnen. Trotz seiner Fähigkeit die Wirklichkeit zu verdrängen, ist es inzwischen keine Frage mehr, dass die Weltwirtschaft des Menschen, der diesen Planeten bewohnt, die Grenzen des Machbaren längst überschritten hat. Er wird gewahr, dass er sich und die Biosphäre der Erde in unermessliche Schwierigkeiten gebracht hat, denen er nur mit einem grundlegenden Systemwandel begegnen können wird.

Wird er sich nicht als Teil einer höheren Ordnung des Lebens erkennen und auf dem besseren Weg der Erkenntnis den ökologischen und ökonomischen Kollaps verhindern, werden die Umstände ihn dazu zwingen. Anstatt dass die Zivilisation einer global geeinten Menschheit erblühen könnte, würde der Mensch seine Lebensgrundlage zerstören. Vielleicht zu spät würde er sich dann seines eigentlichen Lebenszieles erinnern.

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DIE ZUKUNFT DER MENSCHHEIT

Die Erforschung der alten Schriften und Prophezeiungen der Religionen, die vom verdrängten Wissen der metaphysischen Wirklichkeit zeugen, gehören ebenso zur Facette der harmonikalen Forschung, wie die Theorien der modernen Hirnforschung oder die neuesten astro- und quantenphysikalischen Erkenntnisse. Auch deshalb wird die ganzheitliche Wissenschaft der Harmonik die Wissenschaft der Zukunft sein, die zu einem völlig neuen Verstehen der Wirklichkeit führen wird.

Die „Matrix des Lebens“ zeugt von einer höheren Wirklichkeit dessen, was das menschliche Auge zu sehen vermag und veranschaulicht die Existenz von etwas, das außerhalb der vergleichsweise bescheidenen sinnlichen Wahrnehmung des Menschen liegt.

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DIE GANZHEITLICHE WISSENSCHAFT

„Die Welt ist Klang“, übersetzte J.E. Behrendt das Sanskritwort `Nada Brahma´. Genauer wäre die Übersetzung: `Gott ist Klang´, denn tatsächlich meint „Nada Brahma“ mehr als nur den Klang die Welt – denn „Brahman“ ist der Name des vedischen Schöpfergottes.

„Gott ist Klang“. Dies besagt, dass die Energie, die das gesamte Universum erschuf und erhält, Klang (= Schwingung) ist. Seit Gott durch Seinen Anhauch oder Sein Schöpfungswort die Urschwingung in Bewegung versetzte, fließen die universellen Energieströme und wirken gezielt die Erfüllung des göttlichen Planes.

Erst in den letzten 200 Jahren wurde diese Verbindung vollends gestört, weil das dominierende materialistische Weltbild die Existenz eines „Heiligen Geistes“ partout nicht in die „aufgeklärte“ wissenschaftliche Betrachtung einbeziehen mochte – mit gesellschaftlich und ökologisch unabsehbaren Folgen. Den Jahrtausenden der Menschheitsgeschichte zuvor waren dem Menschen Musik, Mathematik, Geometrie, Physik und Religion Eins und dies sind sie für die Philosophie der Universellen Harmonik noch immer.

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DIE BRÜCKE ZWISCHEN NATUR- UND GEISTESWISSENSCHAFTEN

Pythagoras überlieferte ein viel älteres harmonikales Geistwissen, das – als einstmals göttliche Geistesgabe – dem Menschen, als Erinnerung an sein ehedem ganzheitliches Sein, nunmehr nur noch sehr relikthaft im Gedächtnis ist. So folgen wir in Erwartung großartiger Enthüllungen dieser Höheren Wirklichkeit den Spuren des Pythagoras durch die Geschichte, die über Michelangelo, Kopernikus und Johannes Kepler direkt zur modernen Weltraumforschung führt.

Pythagoras war es, der am Monochord die Einheit von Musik und Mathematik, und die Wirksamkeit des Geistes in der Stofflichkeit bewies. Er war der Botschafter einer mathematisch-musikalischen und spirituellphilosophischen Sicht, die auch heute noch universelle Gültigkeit hat, weil sie überkosmisch, zeitlos und ganzheitlich ist.

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HARMONIK: DIE `PHILOSOPHIE´ DER LIEBE

Was gegenwärtig die weltpolitische Orientierungslosigkeit charakterisiert, ist überholtes Denken in Strukturen wie „Schwarz und Weiß“, „Plus und Minus“ oder „Links und Rechts“. Dabei sollte der Menschen im 21. Jahrhundert die harmonikale Relativität der bipolaren Erde kennen: Alles hat hier zwei Seiten.

Nicht erst seit Zarathustra vor 2600 Jahren in Persien und dem 5000 Jahre alten I Ging der Chinesen ist das Wechselspiel der Gegensätze bekannt. Schließlich basiert auch die moderne Computertechnik auf dem „Dualistischen System“ von An und Aus, I und 0, das Gottfried Wilhelm Leibniz (1646 – 1716) in die mathematische Form goss.

Doch immer noch bestimmt das Schwarz-Weiß-Denken unsere Orientierung. Dabei ist die Welt kein Fußballfeld, sondern rund. Geht man links – und immer weiter links, kommt man irgendwann von rechts wieder beim Ausgangspunkt an. Diese Erkenntnis führt die politischen Richtungskämpfe ad absurdum. Dreht man sich um 180 Grad, ist, wo eben noch links war, jetzt rechts. Die globale Gesellschaft braucht ein tauglicheres Navigationsinstrument zur Bestimmung der Richtung ihres zukünftigen Weges.

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